LACRIMOSA - gehaßt - geliebt...


Es gibt Gruppen, die die gegensätzlichsten Reaktionen auslösen. Denen selten Gleichgültigkeit entgegenschlägt, sondern die polarisieren. Die von den einen geliebt, von den anderen nahezu gehaßt werden. Eines der herausragendstens Vertreter dieser Art ist sicherlich LACRIMOSA, deren besonderen Erfolg weder von der einen noch von der anderen Seite bestritten werden würde. Ende Januar 2003 ist für viele Fans das Warten endlich beendet mit dem Erscheinen des neuen Albums "Echos". Anläßlich dieses mittlerweile achten Studiowerkes habe ich mich mit TILO WOLFF zur Gewinnung tiefergehender Einblicke in sein Schaffen unterhalten, angemessen zum Albumtitel angefangen mit einem kleinen Blick zurück...

Das neue Album, "Echos", scheint mir eher an "Elodia" als an "Fassade" anzuknüpfen, sowohl emional vom Themenschwerpunkt her als auch musikalisch.


Tilo: Damit hast du nicht ganz unrecht. "Fassade" ist für LACRIMOSA erst einmal ein ungewöhnliches Album dahingehend, daß ich dort ein Thema angefaßt hab, was im Prinzip zunächst einmal LACRIMOSA-untypisch ist. Normalerweise schreibe ich nicht über gesellschaftspolitische Themen. Das passiert hin und wieder mal, was heißt passiert, das mache ich hin und wieder ganz gerne, wenn mir wirklich etwas auf der Seele lastet, wie damals auf der "Satura" "Das Schweigen". Im großen und ganzen ein ganzes Album unter ein Thema zu stellen, was mehr mit der Gesellschaft zu tun hat als konkret mit mir, ist relativ ungewöhnlich. Es brannte mir auf der Seele und ich mußte es machen. Wenn ich es damals nicht gemacht hätte, hätte ich es jetzt gemacht, wahrscheinlich. Genauso auch musikalisch. Ich hab seit Jahren diesen Traum für mich gültig eine perfekte Kombination aus Gitarrenmusik, weitläufig, und Orchestermusik zu machen. Für mich persönlich ist dieses Ziel damit erreicht, mit dem Album "Fassade". Das ist natürlich nicht allgemeingültig und heißt nicht, daß es für andere auch so sein muß, aber dieses Ziel oder diesen Traum habe ich damit abgehakt.

War es also quasi eher ein Schritt zur Seite im Vergleich zu anderen Alben, die doch mehr auf der Linie einer Entwicklung lagen? Fassade schien mir mehr wie ein eigenständiges Album zu sein.

Tilo: Ein bißchen war es auch so, ja. Ich hatte zwar diesen Traum, diesen musikalischen Traum zwar auch schon auf "Inferno", auf "Stille" und auch auf "Elodia", aber nicht so ganz in den Vordergrund gerückt, weil ich ja doch eher aus dem Herz arbeite. Also das heißt nicht mich hinsetze und jetzt konkret mir musikalische Vorstellungen mach, sondern ich schreib, was mich bewegt. Man kann "Fassade" schon ein ganz bißchen als Nebenakt sehen. Ich würde mal so sagen, es baut zwar auf "Elodia" auf, es ist für mich die konsequente Weiterentwicklung, weil ein Thema wie "Elodia" sich eigentlich auch nur für mich in einem Thema wie "Fassade" finden kann, aber man könnte auch einen gewissen Trampelpfad benutzen, indem man eine direkte Verbindung zwischen "Elodia" und "Echos" aufbaut. Sagen wir mal so, wenn man sich bisher die Alben chronologisch angehört hatte, konnte man kein Album überspringen, weil da was gefehlt hätte. Bei "Fassade" ist das unter gewissen Umständen möglich.

Genau das war mein Eindruck, daß "Fassade" nicht notwendig in diese Kette zu passen schien, sondern daß es eigentlich eher genauso jetzt hätte nach "Echos" kommen können oder daneben stehen könnte, nicht unbedingt ein Nebenprojekt, sondern ein Schritt zur Seite. Aber du meintest trotzdem, daß du es dringend hättest machen müssen?

Tilo: In jedem Fall, ja. In dem Moment, wo es meine Seele belastet, wo es schreit und heraus will, kann ich es nicht im Zaum halten, da wäre es herausgebrochen.

Gab es da einen besonderen Anlaß für?

Tilo: Einen konkreten Anlaß... Ich weiß gar nicht mehr, welcher Tropfen das Faß zum Überlaufen gebracht hat. Irgendwann konnte ich das schweigende Zuschauen nicht mehr aushalten und ich mußte den Mund aufmachen. Auch wenn ich weiß, daß dieses Album die Welt nicht verändern wird, das wußte ich vorher, das wußte ich im Nachhinein. Das wollte ich unter anderem, einer der vielen Aspekte dieses Layoutes dieser CD, daß mit der Fortführung des Covers auf den Rücken der CD man den Clown als stillen Betrachter sieht. So seh ich mich selber auch in Bezug auf dieses Album. Ich schau dieser Szenerie zu, ich werf dieses Blick auf die Gesellschaft - in Form des Covers wirft der Clown den Blick auf diese Modeschau. Ob er nun dasteht oder nicht, es wird nichts verändern, diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Ob er nun darüber erzählt oder nicht, ob er zuschaut oder nicht, ist im Prinzip für das Geschehnis nebensächlich. Aber in dem Moment, wo er zuschaut hat - und er schaut zu, weil er dort steht - muß er drüber reden, um seiner Seele zumindest Luft zu machen...

Also ein Statement, nicht der Veränderung willen, sondern um sich selbst auszudrücken...

Tilo: Genau, ja.

Hast du ein früheres Album von dir angehört um "Echos" zu schreiben? Oder eher vermehrt klassische Musik, deren Einfluß man ja besonders auf dem neuen Album hört?

Tilo: Im Prinzip muß man sagen, Einfluß der Orchestermusik, von der Rennaissance über den Barock über Klassik bis hin zur Romantik, weil eigentlich aus all diesen Epochen orchestraler Musik Einflüße gezogen sind. Ich hab nicht vermehrt Orchestermusik gehört. Orchestermusik begleitet mich seit sehr langer Zeit schon, war ja auch damals sozusagen Vater des Namens für LACRIMOSA, was ja inspiriert ist aus einem Requiem, jetzt ganz konkret dem Requiem von Mozart. Es ist vielmehr, daß ich ganz entspannt das Album geschrieben hatte. Entspannt dahingehend, daß ich keine Ziele hatte. Ich wollte weder "Fassade" noch die vorhergehenden Alben toppen auf irgendeine Art und Weise. Ich wollte weder jetzt konkret ein Konzept beleuchten - daß es auch wieder ein Konzept gibt, ist mir erst im Studio eigentlich aufgefallen, daß kann ich nachher noch genau erklären - sondern ich hab meine Gefühle ganz unkatalysiert zum Ausdruck gebracht und mir ist eigentlich erst aufgefallen als ich den Studioaufenthalt geplant habe und die ganzen Orchester buchen mußte, wie viel Orchestermusik ich geschrieben hab. Ich war lange Zeit der Meinung während des Komponierens, daß ich gar nicht so viel Orchestermusik benutzt oder gar nicht so viel für Orchesterinstrumente geschrieben hätte. Mir ist eigentlich erst dann aufgefallen, wie sehr mir das inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen ist und daß ich ohne in diesem sozusagen Einkaufsladen oder wie ein kleines Kind, was im Spielwarenladen ist und überall nach den verschiedenen Instrumenten greifen kann, daß ich ohne das im Moment gar nicht wirklich leben oder arbeiten kann. Es kann gut sein, daß ich eines Tages ein Album mach ganz ohne Orchester, aber im Moment war ich selber überrascht, wie orchestral das Album im ganzen geworden ist.

Wie gehts du an das Schreiben eines neuen Stückes heran? Komponierst du klassisch, beschriftest du Notenblätter für jedes einzelne Instrument sogar, oder behälst du, als anderes Extrem, nur Tonfolgen im Ohr und spielst dies anderen Musikern vor?

Tilo: Ne, es ist so, es beginnt eigentlich alles mit dem Text. Sprich, auch LACRIMOSA hat nur mit Texten begonnen. Lang bevor es LACRIMOSA gab hab ich schon meine Gedanken in Texte oder auch in Kurzgeschichten aufgeschrieben. Im Prinzip war die erste Ausdrucksform für mich das reine Benutzen von Wörtern. Bis ich irgendwann das Gefühl hatte, es reicht nicht mehr aus, ich möchte dem noch eine weitere Dimension dazu verleihen. Und so ist es eigentlich bis heute geblieben, daß ich Texte schreib. 80 % der Texte sind einfach sozusagen nur für mich, leg ich ab, vieles davon ist eigentlich gar nicht ablegenswert, ich leg es trotzdem ab, ist immer interessant, das Jahre später zu lesen. Aber wenn da ein Text mich besonders bewegt oder ich das Gefühl, das Text dem Kern dessen, was ich zum Ausdruck bringen möchte, nahe gekommen zu sein, dann setze ich mich entweder ans Klavier oder an ein Keyboard, gekoppelt an einen Computer-Sequenzer, und beginn durch den Text inspiriert zu komponieren. Sprich, ich versuch die Gefühle, die ich im Text zum Ausdruck gebracht habe, in die Musik einfließen zu lassen. Man kann es eigentlich so sehen, als ob der Text Noten für mich wären, ich fange an zu spielen. Das ist die eine Möglichkeit wie ich komponiere. Es gibt die Möglichkeit, daß ich eine konkrete Melodie im Kopf hab und ich dann, während ich komponiere, einen Text gleichzeitig schreib und das Textschreiben eigentlich ein Bestandteil des Kompositionsprozesses ist. Darüberhinaus ist es so wenn ich komponier, daß ich eigentlich auch im gleichen Moment arrangier. In dem Moment, wo zwei Minuten von einem Song vielleicht schon komponiert sind, dann sind die auch bis ins letzte Detail ausarrangiert, aber es kann schon sein, daß die letzten oder die restlichen fünf Minuten vielleicht noch komplett fehlen. Ich laß mich so auch durch die verschiedenen Dinge auch inspirieren. Das heißt, wenn ich am komponieren bin und mir gehts eigentlich hier um eine baseline und es fügt sich dazu eine Hornmelodie, daß diese Melodie später, wenn ich die dann aufgreif in einer Gitarre oder einer Flöte, und so versuch, eigentlich auch immer wieder eine gewisse Art von Dialog zwischen den einzelnen Instrumenten und der Musik zu führen, wie das ja eigentlich auch so ist, wenn man seine Gefühle fließen läßt, daß man dann ja immer so verschiedene Eckpfeiler hat, an denen man festhält, sei es nun, daß die geprägt sind durch das eigene Denken, durch den eigenen Charakter, das eigene Seelenleben oder die Situation vorgegeben. So entwickelt sich die Musik und in dem Moment, wo ich ins Studio geh, muß alles in Stein gemeißelt sein sozusagen, das heißt, alle Noten, alle Partituren müssen geschrieben sein und im Studio verändert sich nicht mehr wahnsinnig viel, weil genau dann, was ich eben erklärt hab, würden dann nicht mehr funktionieren. Wenn ich jetzt da zum Beispiel diese line im Horn habe und der Gitarist, der die line übernimmt, sagt jetzt "hey Tilo, ich hab hier ein viel besseres Solo", dann mag das stimmen, vielleicht hat er wirklich ein besseres Solo, aber das würde nicht mehr in den Song passen, darum kann sich da nicht mehr viel ändern.

Das hatte ich mich schon gefragt, wie stark die Einflüsse Dritter auf dein Werk sind, insbesondere die von Gastmusikern. Ob du auch Passagen von Instrumenten, die du nicht beherrschst, schreibst oder du anderen hier eher freien Lauf läßt.

Tilo: Nein, das ist alles ausgeschrieben. Das würde auch zu einem heillosen Desaster führen, wenn man vor einem Orchester mit 70 Mann tritt und sagt: "Ich habe hier eine konkrete Idee, aber spielt einfach mal drauf los". Das ginge nicht.

Wie suchst du die Studiomusiker, die LACRIMOSA untersützen sollen, aus? Gibt es hier irgendwelche Kriterien, die vielleicht von einem Album abhängen oder gar von einem einzelnen Stück?

Tilo: Die hängen von den Stücken ab. In dem Moment, wo ich einen Song komponier oder spätestens wenn er fertig ist, ist eigentlich klar, wen ich dann dafür einlad. Daß ich zum Beispiel für einen Titel wie "Ein Hauch von Menschlichkeit" nicht einen Schlagzeuger dran lassen kann, der nur vom Metal kommt, ist dann gegeben. Ich such mir die Musiker unter der Prämisse, daß sie die komponierte Musik am besten umsetzen können. Es gibt gute Jazztrompeter, es gibt gute klassische Trompeter - wenn ich dem klassischen Trompeter etwas klassisches vorlege, er wird es spielen können, aber er wird es nicht mit Leben erfüllen können. So ist es schon wichtig, dann immer die richtigen Musiker zu finden. Es kann auch durchaus sein, daß man dann mitten in der Aufnahme abbrechen muß und dann sagen muß "es tut mir leid, aber ich hab nicht das Gefühl, daß du das hinbekommst, egal wie gut du sonst spielen kannst". Aber dafür ist es dann auch mein Fehler, habe ich den falschen Mann gebucht.

Hast du das öfters gehabt, bei dem "Echos" jetzt zum Beispiel?

Tilo: Bei dem Album wenig, weil ich Gott sei Dank auf einen Pool von Musikern zurückgreifen kann, der recht groß ist und die ich sehr gut kenn. Das liegt vielleicht daran, daß ich in der letzten Zeit auf den letzten Alben sehr viele verschiedene Musiker kennengelernt habe. Aber es kam durchaus vor, also auf "Fassade", das war der Höhepunkt, so viele Musiker wie bei "Fassade" sind noch nie nach Hause geschickt worden...

...verschlissen worden...

Tilo: (lacht) Ja.

Die Vorabveröffentlichung der Single "Durch Nacht und Flut" zeigt den Song gleich in zwei verschiedenen Versionen, von denen die kürzere rauher erscheint und die 2., die es auch auf das Album geschafft hat, reifer, wie eine überarbeitete Fassung wirkt...

Tilo: Das ist ja interessant. Das ist genau umgekehrt. Es gab ja schon öfters auf der Single dann noch eine zweite Version, die dann meistens kürzer ist. Es ist immer eigentlich die Albumversion erst da und darum packe ich auch immer diese Version aufs Album, quasi die Mutter des Songs. Die zweite Version ist dann immer die Frage, wie kann man diesen Song auch auf eine bißchen andere Art und Weise betrachten kann. Gerade hier bei "Durch Nacht und Flut" ging es mir darum einerseits die Suche, so wie sie dann auf dem Album zu hören ist, mit all ihren Facetten - was ist, wenn ich aus der Suche eine Hetzjagd mach. So ist die kurze Version eigentlich entstanden, die wenig Zeit zum Atmen läßt, die, wie du richtig sagst, brutaler, rauher rüber kommt, die einfach eine andere Facette dieser urspünglichen Idee darstellt...

Gibts von den Stücken eigentlich auch immer nur die Albumversion oder auch andere Varianten?

Tilo: Ne, es gibt immer nur die Albumversion. Mit ein Grund was dazu führt, zu entscheiden, welcher Stück die Single wird, ist die Frage, was passiert mit dem Song, wenn ich anders heran gehe. Es gibt den einen oder anderen Song, bei dem es mich wirklich interessiert, eine zweite Version zu machen. Das ist mit einer der Entscheidungsgründe überhaupt zu sagen, das könnte die Single werden, weil ansonsten die zweite Version gar keinen Sinn machen würde. Es gibt andere Titel wie zum Beispiel "Sacrifice" oder vom letzten Album "Warum so tief" oder eigentlich alle übrigen Titel, die keine zweite Version zumindest für mich in der momentanen Zeit zulassen würde oder es auch keinen Grund für eine zweite Version geben würde, weil die genauso sein müssen, wie sie sind. Jede Note, jedes Wort ist essentiell. Das ist ja auch manchmal mal genau das Problem im Studio. Wir hatten gerade eben dieses Musikerproblem. Wenn es um essentielle Passagen geht oder überhaupt um Passagen geht, die nicht einfach zu spielen sind und der Musiker bekommt es nicht hin, dann kann man natürlich sagen: "Es geht schneller, wenn er es trotzdem spielt. Er spielts ja richtig, aber er spielt es nicht so emotional. Laß uns das aufnehmen. Zack. Nächstes." Aber genau das darf nicht passieren, weil dann verliert die Musik an Seele, zumindest für mich und ich würd noch in 10 Jahren hören, das ist dann nicht 100 %.

Auf den Singles gibt es auch Versionen von anderen Gruppen, die deine Stücke remixt haben. Für Musiker ist es ja immer spannend zu sehen, was andere mit den eigenen Liedern anstellen, welche neuen Facetten sie einem Song geben können, was sie dabei herausholen. Hat die Interpretation deiner Stücke durch Dritte in irgendeiner Weise deinen Stil beeinflußt?

Tilo: Das überhaupt nicht. Aber wie du sagst, es ist sehr interessant zu sehen, was die anderen daraus machen. Wobei mir da auch ganz wichtig ist, es gab viele Diskussionen über diese Remixe. Es ging sogar soweit, daß der eine oder andere LACRIMOSA-Hörer gesagt hat, die Band ist für mich gestorben, weil die haben meinen Lieblingssong versaut. Nicht zu wissen oder nicht zu merken, daß a) das andere Bands sind, die einen Remix machen, daß wir in diesem Moment gar nichts mehr damit zu tun haben, daß wir rein die Bänder rausgeschickt haben, daß heißt, wir haben nichts getan sozusagen; (lacht) b) ein Remix die Originalversion ja nicht löscht. Die Originalversion ist nach wie vor da. Ganz im Gegenteil, wenn wir sagen, es wär interessant mal einen anderen Künstler darauf anzusetzen, dann heißt es umso mehr, daß uns der Song sehr nahe ist oder sehr viel bedeutet. Ich mein, du kannst Dich nur mit etwas befassen, was dir etwas bedeutet. Natürlich bedeutet uns jeder Song etwas, aber es gibt halt so einige Songs, wo man, wie ich auch grad eben gesagt hab, dann auch manchmal selber sagt, ich möchte eine andere Herangehensweise finden. Eben. Und von dem her ist es klar keine neue, ersetzende Version, sondern eine zusätzliche Version. Und wenn man damit halt nichts anfangen kann, ist es ja nicht schlimm, dann kann mans ja ausmachen. Beeinflussen können oder haben mich diese Versionen oder andere Künstler in so einer Zusammenarbeit oder Arbeit nicht, da sie komplett eigenständig dann arbeiten. Sie kriegen die Bänder zugeschickt, aber was dabei herauskommt, da habe ich keinen Einfluß drauf. Wenns mir nicht gefällt, veröffentliche ich es nicht, logisch. Ich suche mir Bands aus oder Anfragen von Bands beantworte, darauf eingehe, wenn es Gruppen sind, die musikalisch eher ein bißchen weiter weg sind von LACRIMOSA und deren Musik ich auch jetzt nicht zwangsweise gigantisch finden muß. Es gibt auch Künstler, die mich remixt haben, von denen habe ich nicht eine Platte zuhause stehen. Ich würde es mir privat nicht anhören, was die alleine machen, aber ich finde es interessant, was passiert, wenn die mit meiner Komposition spielen. Das ist wie im Grunde genommen eine Abhandlung über einen Text, den man zum Beispiel geschrieben hat, zu leben von einem Schriftsteller, den man selber nicht lesen würde. Aber es ist interessant die Abhandlung zu lesen, weil er eine ganz andere Betrachtungsweise hat...



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