Vor dem Derby #FCSP mit Torabschlußproblemen gegen Kiel und daheim gegen Dresden.

Ein Punkt nur aus zwei Spielen, zwei Punkte Abstand von einem direkten Abstiegsplatz und der nächste Gegner und das auch noch auswärts ist die Vorstadt. Keine besonders gute Ausgangslage für so ein Stadtderby. Wobei wir in den beiden Spielen gegen Kiel und Dresden ja genügend Chancen hatten und auch gute Spiele ablieferten, aber am Ende steht die 2-1 Auswärtsniederlage in Kiel und die unfaßbar unverdiente Torlosnummer gegen den Tabellenletzten aus der Pegidastadt. Aber so ist bekanntlich Fußball und da dazu gehört, daß so ein Derby eigene Regeln hat und weitere Phrasen bitte hier einfügen, ach, Ihr wißt schon. Wir brauchen Punkte, egal gegen wen. Die Zeit drängt im Kampf um den Klassenerhalt. Da ist dann auch egal, ob wir gegen die Vorstadt oder sonstwen ran müssen. „Vor dem Derby #FCSP mit Torabschlußproblemen gegen Kiel und daheim gegen Dresden.“ weiterlesen

#FCSP – vom Auf und Ab in Dresden und die Wertediskussion

Nicht nur die Wahl in Sachsen, auch der Auftritt der Heimkurve und der Ordner in Dresden haben gezeigt, daß der Fußball alles andere als die Hauptsache darstellt. Und damit meine ich nicht das Ergebnis (den einen Punkt hätte ich wie viele andere vor dem Spiel sofort bereitwillig akzeptiert, der Spielverlauf läßt das 3-3 jedoch eher wie eine Niederlage aussehen). Das ist in diesen Tagen wirklich nicht das, was uns Sorgen bereiten sollte – sondern vielmehr die Bereitschaft rund eines Viertels der Bevölkerung, vor allem eben im Osten, ihre Stimme denen zu geben, die immer offener und immer weiter ganz radikal rechts marschieren. Den Anfängen kann mensch hier schon lange nicht mehr Einhalt gebieten, aber das ändert nichts an der Notwendigkeit, den Faschismus entschieden zu bekämpfen. Und zwar überall. Eben auch im Stadion. Jeden Tag. „#FCSP – vom Auf und Ab in Dresden und die Wertediskussion“ weiterlesen

Rippenelfmeter und andere Ungereimtheiten – #FCSP verliert als bessere Mannschaft in Dresden.

Unter Kauczinski hatten wir ja diverse Spiele in dieser Saison unverdient für uns entschieden, daß wir jetzt dieses Spiel in Dresden als bessere Mannschaft und vom Schiedsrichter arg benachteiligt verloren haben, ist unter dem Strich wohl als ausgleichende Gerechtigkeit noch irgendwie zu verdauen. Trotzdem – als Schnecke den einen Ball mit vollem Körpereinsatz abwehrte, sich in die Schußbahn warf und die Arme aus dem Weg nach oben riß, der Ball in volle Wucht in die Rippen traf und von dort an die Hand sprang – und der Schiri auf Elfer entschied, weil er meinte, Kalla hätte den Ball mit der Hand abgewehrt und sich selbst von dem deutlichen Abdruck auf Schneckes Oberkörper nicht von seiner Fehlentscheidung abhielten ließ – da war die Aufregung ob dieser unfaßbaren Ungerechtigkeit natürlich trotzdem gewaltig. Andere bekommen einen Handelfmeter, die Gastgeber einen Rippenelfmeter. Selbst der VAR ab nächster Saison hätte hier wohl nicht eingegriffen, die absurden Auslegungsmöglichkeiten machen den in meinen Augen ja völlig überflüssig – ungerecht geht auch ohne Aufwand. Nun, egal. 2-1 für die, denen wir das wahrlich nicht gegönnt hätten. Alles wie immer quasi. „Rippenelfmeter und andere Ungereimtheiten – #FCSP verliert als bessere Mannschaft in Dresden.“ weiterlesen

Sportlich irrelevant – Dresden und das große Schweigen am Millerntor. An diesen Tagen zählt allein der #FCSP.

Das war ein außergewöhnlicher Spieltag am Millerntor. Das Geschehen auf dem Rasen interessierte aufgrund der ganzen Umstände nicht wirklich. Unwirklich alles andere. Erst die erste Hälfte im Schweigen angesichts des Protests gegen die Spieltagszerstückelung, dann ein paar Minuten Stimmung, dann der schlimme Vorfall auf der Nord, als ein FCSP Fan um sein Leben kämpfen mußte. Großartig die Unterstützung schon auf der Tribüne durch die Ersthelfende, solche Fans zu haben ist einfach unfaßbar wertvoll. Alles andere verblaßte an diesem Tag natürlich. Auch die Aufregung um die eklig aufgefallenen Gäste. Es gibt einfach Wichtigeres. „Sportlich irrelevant – Dresden und das große Schweigen am Millerntor. An diesen Tagen zählt allein der #FCSP.“ weiterlesen

Das große Schweigen – der #FCSP nach dem Erfolg in Dresden daheim gegen Darmstadt

Nach dem Auswärtskick in Dresden ging es am Sonntag schon wieder am Millerntor weiter mit einem Heimspiel – und wenn auch der Auswärtssieg gegen Dynamo ein sehr angenehmer Auftakt war, bleibt von der Heimniederlage gegen Darmstadt eigentlich vor allem der Auftakt, die Choreo zum Holocaustgedenktag, in Erinnerung. Und eigentlich war diese auch weitaus wichtiger und beeindruckender als beide Spiele zusammen. Zum einen ist die Thematik immer immens wichtig, gerade aktuell, und dann war auch die Umsetzung mit dem stillen Einlaufen der Mannschaften ohne Hells Bells bei einem Schweigen des ganzen Stadions und dem ganzen Trauerflor auf den Tribünen einfach nur atemberaubend. Da weiß man einfach immer wieder, daß man hier richtig ist. Da wird das Spielerische und die Ergebnisse dieser Tage schnell zur Nebensache. „Das große Schweigen – der #FCSP nach dem Erfolg in Dresden daheim gegen Darmstadt“ weiterlesen