Der #FCSP in Auflösung gegen die #Bayern (2. Teil)

Da es nicht nur das letzte Heimspiel der Saison 2010 / 2011, sondern auch das letzte Spiel in der 1. Fußball-Bundesliga auf absehbare Zeit sowie zudem ja das Spiel der Abschiede war, konnte ich mich da auch nicht nur auf einen einzigen Bericht beschränken – hier ist nun die Fortsetzung zum ersten Teil http://kleinertod.wordpress.com/2011/05/09/die-18-zum-abschied-stani-truller-tranen-zum-bayern-spiel-beim-fcsp/ über die 1-8 Heimspielniederlage gegen den FC Bayern München, genauer gesagt, ein kleiner Spielbericht nebst den Eindrücken rundherum und vor allem auch danach, als der Zeitpunkt der Zeitpunkte kam und Truller sowie Stani ihre letzte Ehrenrunde am Millerntor drehten… Also, 2. Teil des Berichtes. Weiter gehts.

Das lange Vorspiel mit all den Verabschiedungen war dann irgendwann einmal vorbei und alle warteten auf den Anpfiff. Allerdings möchte ich so schnell nun doch noch nicht zum Spielgeschehen übergehen, schließlich tauchen da doch so einige Fragen auf, die an anderer Stelle schon vehement und lesenswert gestellt wurden. Die Verabschiedung durch den Teammanager, siehe nur http://lichterkarussell.net/?p=397, und nicht durch unseren Präsidenten läßt jedenfalls tief blicken. Oder genauer gesagt, verwundert aufschauen. Wofür haben wir denn ein Präsidium und im besonderen einen Stefan Orth, wenn dieser sich bei jeder bietenden Gelegenheit untertaucht? Da gehen so verdiente St. Paulianer und der Präsident schweigt dazu? Einen strukturellen Offenbarungseid des FCSP, genauer dazu http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=5638, kann man da wirklich ausmachen und Norbert nennt da auch noch einige andere Punkte, die nachdenklich stimmen.

Mal ganz zu schweigen von all den ungeklärten Vertragsaussichten der seit vielen Jahren beim FCSP spielenden Persönlichkeiten wie Eger, Lechner, Gunesch und auch Matze Hain – letzterer steht vor einem Wechsel aus der aktiven Zeit in den Torwarttrainerbereich und hat überhaupt keine öffentliche Verabschiedung vom Verein erhalten, was ebenso einer Erklärung bedarf wie viele weitere Merkwürdigkeiten in letzter Zeit. Ich weiß jetzt nicht, ob wir hier noch ungeklärte Planungsspiele von einem Helmut Schulte vor uns haben, der der Vereinsführung noch nicht genau sagen konnte oder wollte, mit welchem Spieler genau es nun wie weitergehen soll und weswegen die unfreiwillig Gehenden keine solche Ehrung erfahren durften. Verdient haben gerade jene Spieler wahrlich etwas anderes. Wenn das im Umkehrschluß bedeuten würde, daß alle nun noch zumindest für ein Jahr einen weiteren Vertrag bekommen, dann wäre ja alles noch irgendwie schön – doch da fehlt mir leider der Glaube. http://mobil.abendblatt.de/sport/fussball/st-pauli/article1883826/Lechner-Eger-und-Gunesch-Australien-oder-Arbeitsamt.html liest sich jedenfalls nicht so schön.

Nun, jedenfalls war da ja auch noch das Spiel an sich. Die Fans des FC Bayern hatten jedenfalls nach den beiden ersten Toren in Halbzeit eins schon Grund zu feiern. Warum dies dann auch noch mit Knalleffekt und Rauch sein mußte, will ich hier nicht weiter ausdiskutieren. In jedem Fall war es nicht extrem und hat mich daher nicht weiter gestört. Diese kleinen Störeffekte waren so kurz, daß ich sie kaum mit meiner Kamera einfangen konnte. Vom Gästeanhang gab es aber auch noch sehenswerte Dinge, die ich leider ebensowenig abgelichtet habe. Während des Spieles schaue ich im allgemeinen aber auch eher selten in Richtung Gästeblock.

Dabei hatten wir die erste Halbzeit mehr oder weniger gut mitgespielt, bis eben auf den oder die Thorandt Aussetzer, wodurch dann ein, eigentlich sogar zwei Gegentore zum 0-2 Halbzeitstand gefallen waren. Irgendwie tragisch, daß ausgerechnet die Stützen unserer Mannschaft da hinten in den letzten beiden Spielen so krasse Fehler begehen, die sich doch von allen mit am meisten für den Verein aufgerissen haben und so nun mit ein zwei Fehlern die großartige Leistung in dieser Saison selber etwas schmälern. Das wäre vielleicht nicht weiter schlimm, wenn nicht die Wahrnehmung von einigen so verzerrt wäre – wobei ich damit noch weitaus besser leben könnte als mit jenen sofortigen Auswechslungen bei Fehlern. Thorandt hat es nach nur einer schlechten Halbzeit erwischt, Gunesch war diesmal gar nicht dabei, eine wie ich finde unverständliche Sanktion nach nur einem schlechten Spiel. Allgemein hat Stani diese Saison schnell bei einigen abgestraft, was er bei anderen durchgehen ließ. Das hatte mir früher weitaus besser bei ihm gefallen, wie er gerade jene weiterspielen ließ und ihnen Chancen gab, wenn es eben nicht so gut lief – dieses Vertrauen zahlten sie ihm dann auch zurück. Warum unser Trainergespann in dieser Saison den Druck auf einige Schultern so extrem erhöht hat und andere einen Freifahrtschein erhalten haben, das wäre in der Rückbetrachtung sicherlich noch einer Analyse wert.

Wobei ich Stani jetzt nicht allgemein schlecht machen möchte und auch nicht für seine Wechsel in diesem Spiel. Für mich ist seine Auswechseltaktik zur 2. Hälfte vom Spielverlauf her verständlich. Frühzeitig wollte er die allerletzte, zumindest noch rechnerisch vorhandene Chance nutzen und ihm war eine Klatsche dabei wohl sinnvoller zu riskieren als wehr- und tatenlos unterzugehen. Rein theoretisch wäre bei einem Sieg ja zumindest rechnerisch noch ein Klassenerhalt denkbar gewesen und an diese Chance zu glauben war offensichtlich Stanis Botschaft an die Mannschaft. Natürlich war es extrem riskant, Thorandt rauszunehmen und mit Bruns einen offensiveren Spieler einzuwechseln. Auch der Wechsel von Ebbers für Takyi zur Halbzeit war ein deutlicher Fingerzeig auf eine weitaus offensivere Spielweise, welche gerade gegen die Bayern mit ihrem starken Kontervermögen schon als extrem wagemutig zu bezeichnen war. Stani wollte die letzte Chance halt nicht ungenutzt verstreichen lassen, so gering sie auch immer war. Nur leider ging dies fast schon erwartungsgemäß nach hinten los. Mutig, aber irgendwie mit extrem geringer Erfolgsaussicht.

Der Beginn der 2. Halbzeit gehörte aber dann auch Braun-Weiß. Sehenswert der wunderbare Schuß von Lechner, der leider nur das Latteneck traf. Das wäre ein wunderschönes Tor gewesen und Butt machtlos – sollte aber nicht sein, wie so oft war der viel beschworene Fußballgott in dieser Saison nicht auf unserer Seite. Als dann das 0-3 fiel, da war das Spiel entschieden und jeder im Stadion wußte dies. Wohl auch auf dem Platz, wenn man sich das Verhalten unserer Spieler danach ansah, jedenfalls das der meisten.

Wenn man sich die Statistiken bei den Torschüssen auf Bundesliga.de anschaut, dann mag man sich verwundert die Augen reiben – stehen da doch 12 – 17 Torschüsse http://www.bundesliga.de/de/liga/matches/2010/index.php?omi=330249&reiter=nachbericht&tag=33, wonach wir gegen den FCB letztlich an der Chancenverwertung scheiterten, da wir nur jeden zwölften Schuß versenken konnten, während es bei den Gästen nahezu jeder zweite war.

Der Kicker reduziert die Torschüsse auf die Chancen und kommt mit einem 3-11 dem Spielergebnis schon deutlich näher – http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2010-11/33/1013535/spielvorschau_fc-st-pauli-18_bayern-muenchen-14.html. Auch der Versuch, mit Kalla für Lehmann hinten ein klein wenig mehr Stabilität hineinzubringen beim deutlichen Stand von 0-4 brachte keine Besserung. Mehr konnte Stani dann aber auch nicht mehr machen, sein Auswechselkontigent war erschöpft und wohl auch seine Spieler, die dann einfach einbrachen.

So oder so war es eine deutliche Sache. Aber irgendwie war die Stimmung auf den Tribünen entspannt. Nicht, daß man nicht lieber einen Sieg gesehen hätte, aber das war halt der Abschluß dieser insgesamt doch sehr sehenswerten Saison – und wer weiß, ob man seine Nachbarn auch noch in der nächsten Saison wiedersehen wird? Zumindest auf der Haupt bei der Menge an Saisonpaketen eine Frage, die etliche mehr beschäftigte als die Frage nach dem Ausgang des Spiels an diesem Tag. Wäre schön, wenn man in der nächsten Saison wieder dabei sein und so angenehme Nachbarn haben könnte…

Mit Kampf hätte man an diesem Spieltag vielleicht noch etwas reißen können, warum dies aber von so wenigen BoysInBrown versucht wurde, diese Frage wird sich der neue Trainer wohl bald und dringend stellen müssen. Das alte Trainergespann war jedenfalls ratlos und wußte die Antwort darauf auch nach dem Spiel nicht zu geben. Aber andererseits haben sie in der Vergangenheit ja wahrlich genug für den Verein geleistet, da will ich jetzt nicht weiter darauf herumreiten.

An einem Mangel an Unterstützung von den Rängen aus lag es ja in keinem Fall, daß wir die Klasse nicht halten konnten. Die Fans des FCSP sind nicht nur erstklassig, das ist schon eine ganz andere Liga – wie ja auch zumindest die Spieler des FCB erkannt haben – so wie Gomez, der dem Millerntor bescheinigte, daß hier Fußball noch gelebt werde – http://www.mainpost.de/sport/Ueberregional-St-Pauli-feiert-einfach-mit-den-Bayern;art20426,6135050. Auftritte von Superstars am Millerntor werden mir in der nächsten Saison nicht fehlen, auf die kann ich im Gegensatz zur Fangemeinde des FCSP gut und gerne verzichten.

Was nicht heißt, daß ich die Bayern nicht als Pokalgegner nächste Saison nicht freudig begrüßen würde (auch mit meiner Jolly Rouge hier)… Es ist nur nicht nötig, um wahren Fußball zu sehen.

Wobei das, was unsere Mannschaft da gestern abgeliefert hatte, insbesondere in den letzten 30 Minuten, kaum noch mit Fußball etwas gemein hatte. Doch irgendwie berührte es mich auch nicht mehr, daß wir einen Treffer nach dem anderen kassierten. Schlimmer war die Selbstaufgabe bei einigen und auch das Verhalten danach. Während von den Rängen so viel kam und auch noch nach dem Abpfiff kaum einer das Millerntor verließ, schienen etliche Spieler nur noch körperlich auf dem Platz zu sein und gedanklich bereits bei anderen Vereinen in der nächsten Saison. Aber ob diese Träume so alle Wirklichkeit werden, das wird bei solchen Leistungen wohl noch abzuwarten sein… Unser „Godfather“ hätte sicherlich ein anderes Auftreten der BoysInKupferbrown verdient gehabt.

Die Welt legt in einem kurzen Absatz den Finger auf die Wunde und zeigt, daß sich bei St. Pauli Gräben aufgetan haben, deutlich geworden durch das Verhalten der Profis nach der Partie. Nach seiner Rückkehr von der Pressekonferenz hatte Stani keinen mehr in der Kabine gesehen, auch daß sich kein Spieler bei ihm für diese Vorstellung entschuldigt hatte, stößt übel auf (siehe dazu http://www.welt.de/print/die_welt/sport/article13360657/Zum-Abschied-Geschenke-und-Stich-ins-Herz.html).

Oh, und das Banner oben wird hier erklärt: http://www.stpauli-forum.de/viewtopic.php?p=3133276#4.

Daß der treffer zum 5:1 von uns so intensiv bejubelt wurde, das hatte dann weniger mit der berühmten Ironie der Fans zu tun, sondern war einfach der tatsache geschuldet, daß wir sowohl uns als auch Stani, der Mannschaft und den in Sachen Zukunft unsicheren aber hoch angesehenen Spielern wie Lechner oder Eger wahrlich diesen Treffer gegönnt haben. Daß es dann auch ausgerechnet Eger war, der das Tor nach einer Ecke machte – was übrigens kurz vor Ausführung des Eckstoßes von einem Sitznachbarn von mir vorhergesagt wurde – machte den Jubel natürlich dann auch gleich noch lauter. „Jetzt gehts los!“ und die Lederhosen-Lieder machten ebenso Spaß wie sich über den Schlußpfiff mit dem Hinweis dahingehend zu ärgern, daß bei weiteren fünf Minuten nachspielzeit das 9-8 schon noch gefallen wäre (ein herrlicher tweet).

Von wegen Platzstürme würden fortan bei Absteigern dazu gehören, wie nach den Frankfurter Szenen prophezeit – siehe http://mobil.abendblatt.de/sport/fussball/article1882402/Mit-Gewalt-in-die-Zweite-Liga.html. Jedenfalls nicht beim FC St. Pauli. Wir haben da natürlich auch ganz andere Ansprüche. Auch der Klassenerhalt stand bei den Fans nicht an allererster Stelle. Die Saisonziele, wie sie hier genannt wurden, würden zwar nicht unbedingt überall auf hundertprozentige Zustimmung stoßen, sie sind aber hervorragend formuliert.

Ganz zu schweigen von dem Pro Lechner Banner. Ich will auch, daß er bleibt.

Diese Sympathiebekundung an die FCB-Fans sehe ich mal aufgrund der Tatsache, wie die Medien und die Vereinsführung der Gäste auf die Mißstimmung der Fanszene aufgrund der als Wortbruch empfundenen Vorgehensweise von Uli Hoeneß http://www.fussball-vorort.de/sport/fc-bayern/offener-brief-der-schickeria-meta-1189798.html eingedroschen haben, als sinnvoll an. Persönlich habe ich nichts gegen 1860, aber Kritik aufgrund eines Wortbruches der Vereinsführung sollten die Fans schon äußern dürfen, ohne dafür derart an den Pranger gestellt zu werden. Den Mächtigen auf die Finger zu schauen scheint in Deutschland im Jahr 2011 von den obrigkeitshörigenden Pressevertretern schon am Rande eines Verbrechens gerückt zu werden…

Da mußte unsere Vereinsführung schon ganz andere Kritik einstecken. Okay, sie war auch nicht gerade gut darin, damit umzugehen und auch den Medien hat sie versucht, entsprechende Bälle zuzuspielen, die von denen dann mitunter auch ungeprüft aufgenommen wurden…

Sozialromantiker haben bei den Bayern aus München offensichtlich ebenso ihre Anhänger wie beim FCSP. Genug nun jedoch damit, allzusehr möchte ich die Fanszene vom FCB und unseres FCSP jetzt nicht in der Tiefe vergleichen.

Dazu gibt es mit Stani und Truller zwei Lichtgestalten, die sich an diesem Tag einfach erheblich mehr Aufmerksamkeit verdient hatten.

Außerdem nehmen wir den von diesem Trainerstab und dieser Mannschaft erkämpften Titel „Stadtmeister“ mit in Liga 2. Die „Nummer 1 der Stadt“ werden wir somit solange bleiben, bis der Vorstadtverein uns dorthin folgt oder aber wir wieder aufsteigen – und selbst dann gibt es nur eine Revanche und noch lange keine „sechs sicheren Punkte“ für den Verein aus der Wie-auch-immer-sie-gerade-heißen-mag-Arena. 😉

Holger Stanislawski und André Trulsen bei uns auf der Bank – ein gewohnter Anblick. Wir werden uns an einen neuen gewöhnen müssen. Aber diesen Moment das letzte mal am Millerntor mußte ich natürlich noch einmal einfangen.

Was wir den beiden alles verdanken, will ich jetzt gar nicht alles aufzählen. Wer das hier liest, wird es eh wissen.

Die „Dauerkarte in unserem Herzen“ haben beide sich wahrlich redlich verdient.

Dann kam endlich der Schlußpfiff – und mit ihm wurde die Tapete des Tages in meinen Augen gezeigt: „1. LIGA DU ARSCH !!!“ – besser konnte man es nicht ausdrücken.

Nicht irgendeiner Liga gehört unsere Sympathie, diese war heute vor allem für Stani und Truller reserviert.

Ein letztes mal bildete sich der berühmte Kreis nach dem Spiel, der schon zu einem regelrechten Stani-Markenzeichen geworden ist. Was für Szenen wir wohl nächste Saison mit dem neuen Trainergespann erleben werden? Die Zukunft wird es zeigen. An solchen Bildern merkt man aber, wie sehr man sich an den status quo mit Stani und Truller gewöhnt hat.

Inwieweit der FCSP-Anhang Stani und Truller ausgerechnet mit Hoffenheim unter einen Hut bringen können, zeigt diese Tapete eindrucksvoll.

Nun war er also da, der Moment der Tränen…

Die Mannschaft holte sich für die Saison noch einmal Beifall ab und verschwand dann. Das Ergebnis in diesem Spiel brachte wohl keine Feierlaune bei den Spielern hervor. Soweit verständlich. Unverständlich aber, daß sie Stani und Truller einfach so stehen ließen und nichts mehr von ihnen kam. Ob die sich das für den letzten Spieltag in Mainz aufgehoben haben?

Im Gegensatz zu den Spielern blieben jedenfalls die Zuschauer nahezu geschlossen noch da, um die FCSP-Größen ein letztes mal daheim gebührend zu feiern.

Die beiden haben sich den Applaus aber auch verdient.

André Trulsen auf seiner Ehrenrunde am Millerntor nach dem Spiel…

Augenleckgarantie…

Spätestens dann, als Stani sich auch aufmachte…

Ich hab einfach mit der Kamera draufgehalten, hat irgendwie abgelenkt.

Das war ein Gänsehautmoment mit feuchten Pupillen…

Holger Stanislawski auf seiner letzten Ehrenrunde am Millerntor.

Da ging eine Legende, nein zwei, und alle sogen diesen Augenblick in sich ein… http://blog.uebersteiger.de/2011/05/08/33-spieltag-h-fc-bayern-munchen/ verlinke ich jetzt einfach mal, da mir weitere Worte fehlen. Und schließe mich dem „Tschüs, machts gut“ an beide einfach mal an.

Auf ging es danach dann für mich noch zur Domschänke, um gemütlich mit Bloggern und Twitterern noch das eine oder andere Astra zu trinken. Davor ärgerte ich mich jedoch noch, denn erstmals war mir am Millerntor etwas abhanden gekommen. Bei der Abschiedsrunde von Stani hatte sich irgendeiner meinen leeren Astra-Becher gemopst. Der war als Spende für Viva Con Agua vorgesehen. Fall der Bechermitnehmer das hier liest, so hoffe ich doch, daß das Pfandgeld doch noch nachträglich seinen Bestimmungsweg findet – ich hoffe sehr darum. Die Spendendose der Oldtras für die Blumen tauchte meines Wissens leider auch nicht mehr auf und auch an anderer Stelle wurde ein Verschwinden von Dingen vermeldet http://www.stefangroenveld.de/sport/fc-st-pauli/achtbares-ergebnis-fur-st-pauli/, was sonst am Millerntor nicht als normal empfunden wird… Nun, das nur am Rande. Mich hat es ja nur indirekt getroffen, aber angenehm finde ich diese Dinge jetzt auch nicht.

Vor der Domschänke gab es dann aber schon wieder reichlich Grund zum Lachen, denn die Runde war angenehm und auch ein FCB-Blogger tauchte noch auf, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Der klang ganz nett, auch wenn ich kein Wort verstanden habe… 😉

Danach ging es noch kurz die Gazetta im Fanladen einsacken, in der Bilder von meinem Blog Verwendung fand. Was für eine Ehre bei der letzten Ausgabe auf diese Weise mitgewirkt zu haben… ^^

Nun steht also die Sommerpause an, denn auswärts in Mainz werde ich nicht mit dabei sein können. Allen Auswärtsfahrern nochmal viel Spaß dabei.

Man sieht sich in der nächsten Saison!

P.S.: Das ist so wichtig: http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=5651 – bessere Worte für den Abschied von Eger und Lechner könnte ich nicht finden, versuche es darum auch gar nicht erst.